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Auch mal da

Halli hallo Welt....nachdem ich selber leidenschaftlich gerne hier lese, schreibe ich eben auch.....aber nicht jetzt, nur kann ich leere Seiten nicht leiden, also wenigstens dies.

24.3.08 21:41, kommentieren

Mein Stuhl wackelt....aber nicht so wie er sollte, das ist irgendwie beängstigend. Oh, hallo erstmal, wir unhöflich von mir, aber ihr wisst noch gar nicht, warum ich hier bin. Ich bin hier, weil eine Freundin meinte, ich könnte auch einen Blog schreiben. Können schon, das stimmt, jeder der eine Tastatur bedienen kann, kann bloggen. Also auch ich. Hervorragend, also tue ich das mal.

Bliebe noch die Frage des Stils zu klären. Rumheulen wie viele Probleme man hat? Nicht mein Stil! Das Interessiert niemanden, das geht niemanden etwas an. Euch jeden Tag erzählen, dass ich aufgestanden bin, mir die Zähne geputzt habe, Duschen gewesen bin, dass ich mir sogar Klamotten angezogen habe, und mich dann in den vollen Bussen und Bahnen von Schweiß getränkten Rentnern habe durch die Gegend schieben lassen? Super Interessant. Nein, ich glaube ihr werdet die wirklich Interessanten Sachen des Lebens von mir zu hören bekommen. Das außergewöhnliche das ich erlebe, das Kritische das ich anzumerken habe, dass, das die Politik nicht hinbekommt, aber was ist schon Politik? Macht und Marionette. Sie denken sie haben Macht, dabei sind sie Marionetten. Das sind die wahren Politiker. Aber nein nein, ich werde nicht damit anfangen jetzt. Immerhin ist das mein zweiter Eintrag, und eigentlich wollte ich erst morgen schreiben. Also....tschüss.  

24.3.08 22:18, kommentieren

Nachdem ich mich durch die manigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten durchgewurschtelt habe, mich ausgeschlafen habe, und viel zu früh von der überraschenderweise scheinenden Sonne geweckt wurde wird es Zeit.

Ich habe vor einigen Tagen per MSN geheiratet, und ja, ich bin bis heute Glücklich damit. Es stört mich überhaupt nicht meine Frau eigentlich so gut wie nie zu sehen, das ist mir doch egal. Wir würden auch nie real Heiraten, geschweige denn länger als einen Tag zusammen verbringen. Und das mit gutem Grund.

Ich habe jetzt schon sechs Wochen lang im Prinzip nichts gemacht. Ich war eine Woche in Frankreich, im Urlaub. Das war toll. Sturm, Regen, Sonne, Hagel, Schnee, und ein Zelt. In dem Zelt Ich. Aber es hat gehalten. Aldi hat eben doch die einzig wahre Qualität. 20€ für ein Zelt. Durchschlafen können, weil es hält, unbezahlbar.

 Aufstehen, Duschen, PC anmachen, Chatten, Essen, schlafen gehen, Aufstehen, Duschen, PC anmachen, Chatten, Essen, schlafen gehen, Aufstehen.....Das ist mein Tagesablauf für die letzten Wochen gewesen. Deshalb gibt es auch nichts zu erzählen.

 Am Freitag hat meine liebe Mutter geburtstag, und ein guter Freund feiert am Freitag auch, weil er am Samstag Geburtstag hat. Da will ich hin. Weil ich weiß, das ich da nicht alleine wäre, ich könnte das Gespräch von Silvester fortsetzen. Ich muss mal mit meiner Mutter reden, das muss doch beides gehen. Und das wird auch. Irgendwie. Immerhin hatte ich bis dahin fast sieben Wochen Zeit mich auszuruhen um für diesen Abend fit und schnell zu sein.

Das Leben ist schön!  

25.3.08 11:58, kommentieren

Wenn man denkt, das man komisch ist, dann hilft es manchmal sich in eine Straßenbahn zu setzen und die Leute zu beobachten. Dann kann man mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, dass man zur Elite gehört.

Schon seit Tagen bin ich noch glücklicher als sonst, und ich weiß nicht warum. Das Studium fängt am Montag wieder an, der Stundenplan ist unter großen Mühen von mir zusammen gezimmert worden, und  jetzt kann ich nur noch hoffen, dass auch alles klappt. Aber das wird schon, irgendwie muss es ja klappen. Schlimmstenfalls komme ich in einige Kurse nicht rein und habe noch mehr Freizeit.

Ich freue mich schon darauf, wenn es wieder losgeht. Dann ist das Harz IV Feeling endlich weg. Keine Arbeit, nichts zu tun, spät aufstehen spät ins Bett, und einfach nichts tun. Ich habe mich gestern sogar gezwungen! Jaa, gezwungen raus zu gehen, damit ich wenigstens irgendetwas mache. Man muss sich ja wieder an das Leben außerhalb des Hauses gewöhnen. Das Leben...hmmm.

 Das Leben ist schön!!

2 Kommentare 27.3.08 12:37, kommentieren

Feiern, Bus fahren, Feiern.....welche ein Empfang, kaum zur Tür rein, schon sieht man jemanden, der sich ehrlich freut, dass man da ist. So muss ein Abend sein, dann fühlt man sich gleich zu Hause. Ein schöner Abend.....Aber auch der schönste Abend geht vorbei, am Sinnvollsten mit dem Nachtbus. Zu schön wäre es doch, wenn einmal alles klappen würde. Der Anschlussnachtbus ist mir natürlich vor der Nase weggefahren, also heißt es mal wieder laufen. Ist ja erst zwanzig vor vier, der erste Bus fährt erst wieder um halb fünf.....Ich suche mir eine Zielhaltestelle die auf meinem Weg liegt und laufe hin.....fast am Ziel die letzte Hürde. Die Brücke. Stockfinster....links Gebüsch, rechts Gebüsch. Die Lampen? Nachts ausgeschaltet. Sinnvoll. Endlich. Auf der Brücke. über mir Wolken, unter mir der Fluss, links von mir die Fahrbahn. Lampen? Nachts ausgeschaltet. Sinnvoll. Die andere Seite, die Bushaltestelle. Noch etwa fünfzehn Minuten bis der Bus kommt. Warten. Rascheln...Grunzen...Gestank...Rascheln...Dann ein trappeln. Lautes Trappeln. Eine Rotte Wildschweine. Das habe ich noch gebraucht, aber sie laufen alle ohne mich zu beachten zum nur 50 Meter entfernten Friedhof. Friedhof? Wie beruhigend. Mir fällt ein Gespräch über Gruseligkeit ein, das ich letztens geführt habe, doch ich will es mir beweisen. Die sind schon tot, kein Grund für Angst. Warum? Ich weiß es nicht, ich will es einfach wissen. Ich setze mich hin, die Augen leicht geschlossen. BUM BUM!!! Was war das? OHne es zu merken bin ich aufgesprungen. BUM BUM!!! Oh nein, ich bin doch nicht verrückt, es gibt noch viele Haltestellen. Mit pochendem Herz laufe ich los. Hinter mir immer wieder BUM BUM!!!! Abstände Unregelmäßig. Nach einigen Metern drehe ich mich um und weiß auf einmal was es ist....Die Brücke. Wenn die Autos auf die Brücke fahren, immer dann BUM BUM!!!! Ich laufe trotzdem weiter. Warum auch nicht? Besser als im Dunkeln unter der Brücke neben dem Friedhof unter der Brücke afu der Wildschweinschneise zu sitzen ist laufen allemal. An der nächsten Haltestelle kommt dann auch endlich mein Bus. Ruhe. Entspannung. Heimfahren. Leise höre ich noch das Radio vom Busfahrer während ich wegdämmere.

 Das Leben ist schön!

29.3.08 04:58, kommentieren

Feuer mit Feuer bekämpfen, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wie du mir, so ich dir. Wer zuerst schießt, der Lebt länger. Dazu fällt mir ehrlich nichts mehr ein. In den USA haben sie sich jetzt wieder was tolles neues einfallen lassen. Studenten werden Bewaffnet, damit Sie sich gegen Amokläufer wehren können. Das klingt ja überaus logisch. Wenn wir jedem eine Waffe in die Hand drücken, dann wird niemand mehr schießen, weil er ja selbst erschossen werde könnte....Aber moment, dann schieße ich doch lieber als erstes, bevor mein gegenüber auch diese Idee hat, oder? Unsere US Amerikaner, sonderliche Intelligenz habe ich denen noch nie zugetraut, aber das sie so dumm sind hätte ich mir nie träumen lassen. Andererseits überlege ich mir, ob das nicht doch irgendwie ein Teil der natürlichen Evolution ist. Nur die guten Gene setzen sich durch, und was nicht funktioniert stirbt aus. So war es in der Natur schon immer. Vielleicht sterben ja die US Amerikaner auch irgendwann aus wenn die so weitermachen. Und weil sie im eigenen Land nicht genügend Waffen haben, schicken sie lieber noch ein paar Soldaten in diverse Kriegsgebiete, die erst Kriegsgebiete sind, seitdem unsere Selbsternannte Weltpolizei USA meinte eingreifen zu müssen, aber das ist ja egal. Hauptsache Krieg und Patriotismus.

 

Übrigens sind die Anwohner bei uns zu Bewohnern geworden. Auf den tollen Parkplatzschildern wurden die Anwohner der Parkplätze zu Bewohnern der Parkplätze degradiert, Müssen die jetzt alle im Auto schlafen und den Parkplatz bewohnen? Oder dürfen sie weiterhin in ihrem Haus dem Parkplatz anbei wohnen? Eine tolle Methode um neuen Wohnraum zu schaffen. Vielleicht fehlen uns ja doch die Amerikanischen Ideen mit der Selbstausrottung und den Waffen in den Universitäten um die Probleme mit dem Wohnraum zu lösen....

 

Das Leben ist schön! Außer in den USA, da ist es bisweilen kurz.  

30.3.08 12:19, kommentieren


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